Häufige Fragen
Hier finden Sie eine Auswahl von häufig gestellten Fragen an den Arzt. Um Detailfragen zu klären, sind wir selbstverständlich zu den Öffnungszeiten ansprechbar und werden versuchen, Ihnen einen Wunschtermin zu ermöglichen.
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Fragen an den Arzt
Dauerschnupfen! Was kann die Ursache sein?
Der häufigste Grund für eine ganzjährige Schnupfensymptomatik sind Allergien. Aktuelle Studien prognostizieren einen Anstieg der allergischen Veranlagung in der Gesamtbevölkerung bis zum Jahr 2020 auf 50%! Da ein Schnupfen in der Regel nur ein Symptom einer beginnenden oder noch schwach ausgeprägten Allergie ist sollte man schon in diesem Stadium eine Allergieberatung und –testung vornehmen, wenn nötig auch eine Therapie beginnen. Die allergologische Diagnostik und Therapie ist ein Hauptbetätigungsfeld unserer Praxis.
Ca. 6 Millionen Bundesbürger schnarchen, die Dunkelziffer ist sicherlich höher. Die Gründe sind vielfältig und nicht bei jedem Patienten gleich. Man unterscheidet zwischen dem normalen Schnarchen ohne Atemaussetzer und dem Schnarchen mit Atemaussetzern, den sogenannten Apnoen. In diesem Fall kommt es zu überproportional häufigen und langen Atempausen, in der Folge sinkt der Sauerstoffgehalt des Blutes dramatisch ab und der Blutdruck steigt weit über die normalen Werte an. Als Langzeitschäden kann ein chronischer Bluthochdruck entstehen, das Herzinfarktrisiko steigt um den Faktor 10, auch eine Schädigung des Gehirns kann entstehen.
Um ein Schnarchen mit Atemaussetzern zu erkennen ist ein ambulantes Schlafscreening notwendig, welches wir Ihnen in unserer Praxis anbieten. Nach einer kurzen Einweisung zur Handhabung bekommen Sie ein Screeninggerät zur Verfügung gestellt, welches bei Ihnen zu Hause die entsprechenden Schlafparameter aufzeichnet die wir zur Diagnostik benötigen. Nach der Screeninguntersuchung kann dann ein stationärer Schlaflaboraufenthalt nötig werden.
Ist mein Kind schwerhörig?
Schwerhörigkeit im Kindesalter ist meist Folge von Infekten oder vergrößerten kindlichen Polypen (Adenoide) und somit gut zu therapieren. Kindliche Innenohrschwerhörigkeiten bis zur Ertaubung auf einem oder beiden Ohren sind selten, hier ist jedoch eine möglichst frühe Diagnosestellung für die weitere Entwicklung und die Schullaufbahn immens wichtig. Sollten Sie Zweifel am Hörvermögen Ihres Kindes haben vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Praxis, wo wir neben der normalen Diagnostik auch spezielle Hörtests am Innenohr durchführen können. Fragen Sie uns.
Was ist eine Spezifische Immuntherapie?
Die Spezifische Immuntherapie = Hyposensibilisierung = Desensibilisierung ist die einzig ursächliche Therapieform der allergischen Erkrankung. Es wird je nach Allergieneigung über mindestens drei Jahre das Allergen in aufsteigender Dosierung unter die Haut gespritzt. Zu Beginn der Therapie erfolgt die Immuntherapie wöchentlich, nach Erreichen der Höchstdosis im vierwöchigen Abstand. Je nach Art der Allergie sind Intervalltherapien über 3 bis 5 Herbstmonate in 3 aufeinanderfolgenden Jahren oder auch eine 3-jährige durchgehende Immuntherapie möglich.
Eine spezifischen Immuntherapie ist erfolgreich, wenn die allergischen Beschwerden und der Medikamentenbedarf deutlich weniger werden. Dass eine Allergie komplett verschwindet zeigt sich nur in Einzelfällen. Gleichfalls haben Studien gezeigt, dass ein Erfolg nur bei 80% bis 90% der Patienten eintritt.
Die Kostenübernahme ist bisher vollständig über die Krankenkassen abgedeckt. Jedoch ist dies ein sehr dynamischer Prozeß, welcher sich im Rahmen der Gesundheitsreform schnell ändern kann. Wir informieren Sie gern.
Wie läuft eine stationäre Operation ab?
Für die Durchführung einer stationären Operation im Krankenhaus bieten wir grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
- Dr. Esser oder Herr Segebarth führen die Operation selbst durch, z.B. Nasenscheidewand- oder Nasennebenhöhlenoperationen. Hier bieten wir Ihnen den stationären Aufenthalt im Krankenhaus Altona, einem Krankenhaus der Maximalversorgung mit bestmöglichen medizinischen Bedingungen. Sie verbringen Ihren stationären Klinikaufenthalt auf der hals-nasen-ohrenärztlichen Station der HNO-Klinik, wo rund um die Uhr hals-nasen-ohrenärztliche Kolleginnen und Kollegen vor Ort sind und wo wir mindestens einmal täglich selbst eine Visite und Wundversorgung vornehmen.
Ein großer Teil der Diagnostik vor der Operation und der Nachsorge nach der Operation übernehmen Dr. Esser und Herr Segebarth in der Praxis, so dass auf diesem Wege der stationäre Krankenhausaufenthalt möglichst kurz gehalten werden kann (in der Regel 2 bis 3 Tage) ohne auf die Sicherheit einer HNO-Klinik und eines grossen Krankenhauses verzichten zu müssen.
Den genauen Ablauf besprechen wir im konkreten Fall mit jedem Patienten in unserer Praxis, wo wir auch die entsprechenden OP-Termine sowie die Termine für Vor- und Nachbehandlung vergeben. - Einige Operationen setzen einen längeren Klinikaufenthalt voraus und werden nicht von Dr. Esser oder Herrn Segebarth durchgeführt. In diesem Fall beraten wir Sie gern bei der Auswahl der geeigneten Klinik und stellen Ihnen die notwendigen Einweisungspapiere zur Verfügung. Sollten Sie es wünschen, vereinbaren wir gern die nötigen OP-Termine für Sie und übernehmen nach Absprache mit der Klinik einen Teil der Nachsorge nach Beendigung des Klinikaufenthaltes.
Wichtig: Vor jedem operativen Eingriff, egal ob ambulant oder stationär und auch unabhängig, wer Sie operiert, sollten Sie mindestens 14 Tage kein Aspirin oder aspirinhaltige Medikamente einnehmen, da diese Ihre Blutgerinnung beeinflussen und im schlimmsten Fall die Operation zu Ihrer eigenen Sicherheit verschoben werden muss.
Paracetamol oder Ibuprofen dürfen in der Regel bedenkenlos eingenommen werden, sollten Sie unsicher sein oder Allergien gegen Schmerzmittel bestehen fragen Sie uns gern.